Jedes Lebewesen ist wertvoll


Wie stellt man einen Hund vor, der mit gerade mal etwas über einem Jahr schon im Tierheim abgegeben wurde und das schon am 06.06.2019. Warum wurde er nicht eher schon einmal präsentiert? Das hat viele Gründe; auffällig ist aber leider grundsätzlich – zumindest bei uns in Marl, dass viele Rüden im pubertären Alter mit Beißvorfällen abgegeben werden. Der zottelige, wunderschöne und imposante Max ist keine Ausnahme. Bis zum ersten Beißvorfall im Tierheim war auch alles einigermaßen ok, danach war nichts mehr so, wie vorher. Max ist am 13.08.2018 geboren und wurde zum 7. und wir hoffen sehr, zum vorletzten (er soll ja noch vermittelt werden) Mal abgegeben. Seit seiner Geburt, also bis zum Alter von noch nicht einmal einem Jahr, ist er durch sechs unterschiedliche Zuhause gereicht worden; das macht was mit einem Hund und das macht nichts Gutes. Max verteidigt mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln/Zähnen ALLES, was er im Entferntesten für eine Ressource hält. Menschen, die nach Alkohol riechen, triggern ihn. Bei Hunden, die er nicht kennt, zeigt er aggressives Verhalten, genauso wie bei Berührungen an manchen Körperstellen. Es versteht sich von selber, dass wir ihn niemals in eine Familie mit Kindern vermitteln! Der Maulkorb zählt zum absoluten Pflichtutensil, wer darüber diskutieren möchte, kommt für Max nicht infrage. Es wird viel mit ihm gearbeitet und alles braucht seine Zeit, die geben wir Max gerne. Die Maulkorbgewöhnung haben wir hinter uns, aktuell wird der Rückruf und das Einsteigen in ein Auto genauso geübt, wie das Anfassen, überall. Es ist für Max und auch für die Mitarbeiter harte Arbeit, aber es geht vorwärts. Wer sich jetzt noch für Max interessiert, muss einen langen Weg und viele Tierheimbesuche einkalkulieren. Absolutes Pflichtprogramm ist die gemeinsame Arbeit mit unserem Hundetrainer, der sich eigens für Max und seine Interessenten, die Zeit nehmen wird und dafür nichts verlangt. Das heißt, Markus Eisenbeiser wird das Mensch/Hund-Team einen Monat kostenlos begleiten. Interessenten sollten schon etwas ländlich wohnen und Platz haben, um evtl. auch ein wenig Management im Alltag möglich zu machen. Wir sparen uns an dieser Stelle den Hinweis, dass wir Max nur an „erfahrene“ Menschen geben, denn jeder interpretiert etwas Anderes in „erfahren“.

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Über 30 kleine Albino-Mäuse beherbergt das Tierheim Marl zurzeit. Sie sind ursprünglich als Fundtiere eingezogen, waren beim Fund nicht nach Geschlechtern getrennt und bekamen fix Nachwuchs. Mittlerweile sind alle Jungs kastriert. Vermittelt werden die Mäuschen in kleineren, gleichgeschlechtlichen Gruppen. Ein Augenmerk legen die Mitarbeiter auf jeden Fall auf eine artgerechte Haltung ihrer Schützlinge. Unerfahrene Interessierte sollten sich also zu Haltung, Ernährung etc. kundig machen. Farbmäuse zählen zu den Beobachtungstieren und sollten nur in seltenen Fällen in die Hand genommen werden. Für Kinder eignen sich die dämmerungs-/nachtaktiven Tiere nur dann, wenn die Erwachsenen die Verantwortung tragen. Kinder können z. B. Spielzeug basteln und die Tiere beim Erkunden beobachten

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!Pflegestelle gesucht!
Ein zartes, schüchternes Katzenmädchen ist die bildhübsche Änni. Sie ist ca. 2007 geboren und schon seit 2009 im Tierheim Marl. Änni lebte mit den sehr scheuen Katzen in einem großen Gehege und sie fühlte sich dort sehr wohl. Dann hat sich Änni verändert und die Untersuchung zeigte, dass die Maus eine Schilddrüsenüberfunktion hat. Da sie jetzt täglich ihre Tablette bekommen muss, musste sie separiert werden, damit die Einnahme zuverlässig nachgehalten werden kann. Gesucht wird jetzt für Änni ein Einzelplatz bei katzenerfahrenen Menschen, die der schüchternen Maus ein Zuhause geben möchten. Wichtig ist dabei, dass unser Katzenmädchen die Möglichkeit für einen gesicherten „Freigang“ bekommt. Sie ist gerne draußen, also wäre ein gesicherter Balkon o. ä. für Änni`s Wohlbefinden ein Muss. Die Tierarztkosten sowie die Medikamente werden vom Tierheim übernommen! Wer gibt dem schüchternen Mädchen eine Chance? Bei Interesse schickt uns bitte eine E-Mail an info@tierheim-marl.de oder füllt einfach online unsere „Selbstauskunft“ unter „Zuhause gesucht“ hier auf der Homepage aus.

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Für einen Kangal kommt der schöne Pascha eher etwas schmächtig daher und wir vermuten, dass es ein Kangal-Mix ist. 2010 wurde der damals noch sehr junge Rüde von einer Familie aus der Türkei nach Deutschland gebracht und schnell stellte man fest, dass nach dem Urlaub irgendwie wenig Zeit für einen Hund da war. So kam Pascha noch im selben Jahr zu uns ins Tierheim Marl. 2011 wurde er vermittelt und jetzt, acht Jahre später ist er wieder zurück. Der Rüde wurde den Menschen vermutlich unbequem, denn nach einem Umzug gab es Ärger mit den Artgenossen in nächster Umgebung und als Folge auch mit den Nachbarn und dem Vermieter und zuletzt auch mit unserem hiesigen Ordnungsamt. Pascha brach die Trennung fast das Herz, weil er natürlich nichts verstand. Er wartete auf seine Familie und weinte tagelang. Jeder kümmerte sich und wir bemühten uns sehr, das Herz des Hundes zu erreichen und gaben ihm die Zeit, seine Trauer zu bewältigen. Jetzt braucht Pascha eine dritte Chance! Seit Mitte August ist er hier und wir alle können nur das allerbeste über ihn berichten. Pascha ist lieb, hat einen wunderbaren Charakter und mag Menschen sehr gern. Der fitte Senior ist verlässlich, gut an der Leine zu führen und genießt die gemeinsamen Ausflüge sehr. Auch den Maulkorb ist Pascha gewöhnt und lässt ihn sich leicht anlegen. Im Freilauf kann er ausgelassen rumtollen. Was er nicht mag, sind distanzlose Artgenossen, die gerne mal zu nah auf die Pelle rücken. Da ist der Mensch dann gefragt. Aber er ist gut an Artgenossen vorbei zu führen, pöbelt nicht rum und provoziert sein tierisches Gegenüber auch nicht. Wir suchen ein Zuhause, was etwas ländlicher gelegen ist. Pascha braucht menschliche Zuwendung, Liebe und Geduld. Sein kleines Hundeherz ist soweit und gerne würde er es noch einmal verschenken.



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